Der Lehrermangel wird zum Problem

Nicht nur in Deutschland

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Die Klagen werden massiver

Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, beklagt rund 40.000 unbesetzte Lehrerstellen sowie eine Vielzahl von so genannten Quereinsteigern ohne pädagogische Ausbildung. Es fehle zudem an Geld für die Sanierung und Ausstattung der Schulen, für die Digitalisierung und Inklusion. 

Überraschenderweise warnte kürzlich auch Volker Kauder vor einem "Bildungsnotstand". Sehr verwunderlich, denn als Chef der Unionsfraktion und quasi Teil der Regierung hätte er darauf Einfluss nehmen können und müssen. 

Kaum etwas ist so berechenbar wie die Demografie. Kinder fallen bekanntlich nicht vom Himmel. (Oder glaubt Herr Kauder noch an den Klapperstorch?) Dass vor sechs Jahren geborene Kinder heute zur Schule gehen wollen und unterrichtet werden müssen, sollte die Verantwortlichen nicht wirklich überraschen. Ein Armutszeugnis erster Güte!

Auch andere Länder kämpfen mit diesem Übel. Aus Österreich und der Schweiz sind ähnliche Klagen seitens der Lehrer- und Elternverbände zu hören. Höchste Zeit, sich
der Thematik zu widmen und praktikable, schnell wirksame Lösungen zu suchen. Die
kostbare Zeit für den so wichtigen Lehrauftrag darf nicht vergeudet werden.